PET/Weichmacher/Phthalate - WDR Berichte
PET/Weichmacher/Phthalate - WDR Berichte
Veröffentlicht durch : Unter Ulmen Veröffentlicht am : 28/8/2010 Eingereicht von : Unter Ulmen Letztes Update von : Gast


Kartoffeln: vom Feld in die Kartoffelkiste und dann direkt in den Topf. Das ist lange her. Heute wird Essen in Fabriken durch Kunststoffschläuche gepresst, in Plastik gelagert und hatte Folien und Verpackungen um sich herum, bis es auf dem Teller landet. Die industriell verarbeiteten Lebensmittel sind praktisch. Die Verpackungen halten das Essen hygienisch und sauber. Aber Plastik hat auch Nachteile: Stoffe aus den Kunststoffen können in das Essen und dann in den Körper der Menschen übergehen. Tierversuche zeigen, dass solche Stoffe gefährliche Wirkungen haben – besonders auf den Hormonhaushalt und es gibt es Hinweise, dass die Stoffe auch dem Menschen schaden. Deshalb wurde schon der StichwortWeichmacher DEHP für Lebensmittelverpackungen verboten. Doch Wissenschaftler entdeckten bei Stichproben weiter bedenkliche Stoffe im Essen. Auch bei einigen bisher erlaubten Stoffen ist umstritten, ob sie wirklich für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind.

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http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0511/005_lebensmittel.jsp




PET - Plastikflaschen (WDR Bericht)


Wer Getränke aus Plastikflaschen (PET) zu sich nimmt, geht womöglich ein gesundheitliches Risiko ein: Experten haben hormonähnliche Substanzen im Mineralwasser nachgewiesen.

Sogenannte Phthalate-Verbindungen werden vor allem zur Herstellung von PVC-Böden und Kinderspielzeugen, aber auch von PET-Wasserflaschen genommen. Dank der Phthalate wird das Plastik weicher und elastischer als herkömmlicher Kunststoff. Allerdings kann das Sonnenlicht die Substanz aus dem Kunststoff lösen. Wer Mineralwasser oder Fruchtsäfte aus Plastikflaschen trinkt, läuft Gefahr, eine Menge Gift mit zu trinken. Seit Langem ist bekannt, dass Phthalate die Leber und die Spermien schädigen, und dass sie wegen ihrer hormonellen Wirkung dick machen. Experten raten daher, statt zur Plastikflasche zur Glasflasche zu greifen.







 


Weichmacher: Belastete Lebensmittel


Ob abgepackter Käse, Wurst oder Joghurt - Wissenschaftler haben herausgefunden, dass aus Plastikverpackungen sogenannte Phthalate in die Lebensmittel wandern – möglicherweise mit gesundheitlichen Folgen.


Holger Koch von der Bochumer Ruhr-Universität spürt Phthalate auf. Die Weichmacher sind in PVC-Kunststoffen enthalten, mit denen viele Lebensmittel verpackt werden. „Phthalate im Kunststoff wirken so wie Wasser in einem Schwamm. Der Schwamm ohne Wasser ist hart und nicht flexibel. Erst wenn das Wasser dazukommt, wird er weich und flauschig. Der Weichmacher ist im Kunststoff nicht fest gebunden, sondern wie das Wasser im Schwamm. Er löst sich raus und das Kunststoff wird wieder hart und zerbrechlich.“


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http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2010/0118/04_weichmacher.jsp


 







 


Weichmacher in Gartenhandschuhen (WDR Bericht)


Familie B. arbeitet gerne und viel im Garten. Früher hat die Familie dabei ihre Hände mit Lederarbeitshandschuhen geschützt. Weil darin immer wieder das allergieauslösende und krebsverdächtige Chromat gefunden wurde, sind sie inzwischen auf kunststoffbeschichtete Handschuhe umgestiegen.


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http://www.wdr.de/tv/servicezeit/wohnen_garten/sendungsbeitraege/2009/1015/00_weichmacher_in_gartenhandschuhen.jsp


 







 


Verpackungen: Gefahr aus dem Plastik (WDR Bericht)


Fertigkost ist praktisch und preisgünstig, das kommt beim modernen Verbraucher gut an. In riesigen Produktionsfabriken werden die Lebensmittel durch Schläuche gepresst und in Kunststofftanks gelagert. In Folien und Plastikschälchen kommen die Produkte dann in den Handel. In der Vergangenheit haben Wissenschaftler immer wieder Stoffe entdeckt, die aus den Kunststoffen ins Essen gelangt sind. Wie gefährlich sind sie für den menschlichen Organismus?

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http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2010/0528/04_verpackungen_gefahr_aus_plastik.jsp